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Christopher Schacht: mit 50 Euro um die Welt

Manchmal laufen einem faszinierende Geschichten über den Weg. Die von Christopher Schacht ist eine davon. In 1512 Tagen hat er ganze 45 Länder besucht und über 100.000 Kilometer zurückgelegt. Und das ohne Flugzeug. Und (so gut wie) ohne Geld. Vier Jahre ist Christopher unterwegs. Er reist nicht nur in das Land – er lernt das Land, und dessen Menschen, kennen. Er taucht in die Kulturen ein, lernt Sprachen und probiert sich durch teilweise unfassbare Nationalgerichte.

Nach dem Abitur zieht es Christopher Schacht hinaus in die Welt. All die Jahre voller Terminkalender, Verpflichtungen und Aufgaben hinter sich lassen. Frei sein. Die Welt sehen. Der unwiderstehliche Wunsch ist da, der Plan steht, wäre da bloß nicht das „kleine“ Problem: das liebe Geld. Beziehungsweise dessen Abwesenheit. Das faszinierende an der Geschichte: Christopher lässt sich davon nicht abhalten und zieht trotzdem los. Mit gerade mal 50 Euro in der Tasche*.

Per Anhalter und mit Hilfe anderer Menschen, aber auch mit der Bereitschaft für seinen Traum hart zu arbeiten, kommt er trotz vieler Widrigkeiten immer weiter. Manchmal mit mehr Glück als Verstand.

Er hat die Ureinwohner des Flusses Orinoco besucht, auf den aktiven Vulkan in Französisch-Polynesien gestiegen, Segeln und vier neue Sprachen gelernt. Er ist nach Westen aufgebrochen und ist vom Osten heim gekommen. Seine Reise führte ihn über den Atlantik zunächst in die Karibik, danach nach Südamerika und zu den Pazifischen Inseln. Über den Äquator nach Asien und Indien. Und als wären all die Abenteuer nicht genug, führte der Weg nach Hause über Belutschistan.

Wie wir unser Leben leben, liegt größtenteils in unserer eigenen Hand.

Christopher Schacht

Durch seine harte Arbeit, die Zufriedenheit mit dem geringsten, was ihm das Schicksal bot und der Hilfsbereitschaft der Menschen, die ihm auf der Reise begegneten, hat Christoper Schacht es geschafft, ohne Geld die Welt zu umrunden. Das wichtigste war für ihn nicht nur all die Abenteuer erlebt zu haben, sondern das Leben für sich neu zu entdecken, zu sich selbst zu finden und herauszufinden, was der Sinn des Lebens ist.

Von rosa Flussdelfinen, Zitteraalen, Schmugglern, Drogenrouten, Goldmienen, Eintrittskarten ins Wunderland und Maschinengewehren. Von der wahren Zufriedenheit, der wahren Dankbarkeit und dem wahren Glück. Faszinierend, inspirierend und sehr empfehlenswert!

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