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Die schönsten Strände der Seychellen

Die schönsten Strände der Welt? Seychellen haben gleich mehrere davon. Die 115 Inseln im indischen Ozean sind das Paradies auf Erden. Viermal haben wir die Inseln bereits besucht und haben uns immer noch nicht an den Buchten, Stränden und der bunten Unterwasserwelt der Inseln satt gesehen…

Die mit Abstand schönsten Strände der Seychellen aus unserer Sicht habe ich hier für dich zusammengefasst.


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Die schönsten Strände auf Mahe

Neben dem bekannten Beau Vallon, der gefühlt in jedem Reiseführer gleich an ersten Stelle aufgelistet wird, gibt es auf der Hauptinsel Mahé eine Menge naturbelassener, ja fast einsamer Strände zu entdecken. Die besten und die schönsten liegen etwas weiter weg vom Trubel der Hauptstadt Victoria im Süden der Insel.

Petite Anse

Dieser wunderschöne Strand liegt recht abgelegen im Südwesten von Mahé. Das Four Seasons Resort Seychelles hat sich einen wirklich guten Platz ausgesucht. Der langgezogene Bilderbuchstrand mit beeindruckenden Granitfelsen im Hintergrund ist definitiv ein ganz besonderes Fleckchen auf unserem Planeten.

Für alle, die Gäste in dem Hotel sein wollen, gibt es kaum einen besseren Strand. Zahlreiche schattige Plätze, die Möglichkeit einen ausgiebigen Spaziergang zu machen, bequeme Liegen der Hotelanlage sowie der Luxus, sich mal schnell einen leckeren Cocktail zu holen.

Für diejenigen, die jedoch nicht im Four Seasons bleiben, ist der Strand etwas weniger lohnenswert.

Auch wenn die kleine Bucht ohne Zweifel wunderschön ist, ist hier abgesehen von den durch die Liegen des Four Seasons belegten Plätze, kaum Schatten zu finden. Für den Zugang zum Strand muss man sich am Tor des Hotels registrieren. In der Regel sind die Angestellten sehr nett und lassen einen zum Strand durch. Der Weg vom Tor zum Strand dauert ca. 15 Minuten. Es kann jedoch passieren, dass man abgewiesen wird, wenn bereits mehrere Gäste von außerhalb da sind. Sollte dies der Fall sein, einfach auf einen andere schönen Strand in der Nähe ausweichen.

Für einen kurzen Aufenthalt, einen Strandspaziergang oder zum Schnorcheln ist Petite Anse perfekt.

Police Bay

Dieser entlegener Strand im tiefsten Süden von Mahé ist eine wahre Schönheit. Langgezogen, meist menschenleer und wildromantisch.

Um den Strand zu erreichen musst du bis zum verlassenen, ehemaligen Polizei Häuschen vorfahren, wo du dein Auto abstellen kannst. Ab da geht es ca. 20 Minuten zu Fuß weiter. Der Weg ist nicht ausgeschildert, aber gut erkennbar. Zunächst am Petite Police Beach entlang und dann an der Gabelung links halten.

Zum Baden ist der Strand leider nicht geeignet, da die Strömungen zu gefährlich sind. Schattige Plätze sind ebenfalls rar, und nur an den äußersten Enden des Strandes bei den Felsformationen vorhanden.

In der Nähe des Strandes gibt es keine Verpflegungsmöglichkeiten weit und breit. Nimm also ausreichend Wasser und Snacks mit. Auch Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ist Pflicht.

Anse Royale

Ganze drei Kilometer lang und bis zu zwanzig Meter breit schlängelt sich Anse Royale entlang der gleichnamigen Bucht. Dieser Strand ist ein Allrounder und der perfekte Badestrand für die gesamte Familie.

Der Strand ist bei den Einheimischen und Touristen beliebt. Aufgrund der Größe verteilen sich Besucher jedoch so gut, dass man immer ausreichend Platz und Ruhe hat.

Es befinden sich ausreichend Parkplätze, Supermärkte sowie ein paar Cafés in der Nähe. Nicht gerade preisgünstig, aber sehr empfehlenswert ist das Restaurant Cafe Kreol ungefähr in der Mitte des Strandes.

Im Gegensatz zu vielen anderen Sehenswürdigkeiten und Stränden auf den Inseln, ist der Anse Royale auch ohne Mietwagen sehr einfach zu erreichen. Da es sich direkt an der Hauptverkehrsader der Insel befindet, gibt es mehrere Bushaltestellen entlang der Bucht.

Achtung: Kokosnüsse. Es sterben jährlich weit mehr Menschen durch herabfallende Kokosnüsse als durch Hai Attacken oder sonstige Unfälle auf dem Wasser. Auch beim Mietwagen musst du entsprechend aufpassen. Schau immer nach oben, bevor du dein Auto abstellst. Eine Kokosnuss wird eine sehr große Delle im Dach verursachen, die die Versicherung in der Regel nicht abdeckt. Was eine bis zu 2 Kilogramm schwere Nuss aus mehreren Metern Höhe fallend anrichten kann, muss wohl nicht im Detail erklären werden.

Anse Intendance

Ein weiterer wildromantischer Strand im Süden von Mahé. Je nach Saison können die Wellen hier sehr stark werden. Auch wenn das Baden nicht ungefährlich ist, sind wir sehr oft an diesem Strand. Ob für einen langen Spaziergang oder zum Sonnenuntergang: der Strand hat etwas ganz besonderes an sich.

Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Bis auf die kleine Fruit Bar gibt es hier in der Nähe jedoch keine Verpflegungsmöglichkeiten oder sanitären Einrichtungen.

Anse Takamaka

Das Schmuckstück von Bilderbuchstrand liegt ebenfalls im Süden der Hauptinsel. Hier kannst du die schönsten Untergänge mit einem Cocktail in der Hand genießen.

Der Strand ist grundsätzlich gut zum Baden geeignet. Es empfiehlt sich jedoch Badeschuhe mitzunehmen. Der Meeresboden des Strandes ist zu 90% mit Steinen und abgestorbenen Korallen übersät.

Tipp: Achte auf den Stränden auf deine Sachen! Es passiert immer wieder, dass beim Baden die Sachen abkommen. Die Langfinger halten Ausschau nach sorglosen Touristen, die ihr Hab und Gut unbeaufsichtigt lassen.

Unsere Vorgehensweise: die Kamera und Objektive werden im Kofferraum des Mietwagens verstaut und die GoPro ist immer im Wasser mit dabei. Die Handys, Geld und die Schlüssel sind im wasserdichten Rucksack verpackt und liegen nah am Wasser, sodass wir auch zur Not schnell aus dem Wasser rausgehen können.

Alternativ sind die Wertsachen im Packsafe* eingeschlossen und an einem Baum festgemacht. So hat man seine Ruhe und kann unbekümmert seinen Urlaub genießen.

Die schönsten Strände auf Praslin

Die zweitgrößte Insel der Seychellen hat viel zu bieten. Neben dem UNESCO Weltnaturerbe „Valle de Mai“ sind es mindestens zwei Strände, die den Namen „schönster Strand der Welt“ verdienen.

Anse Georgette

Der Anse Georgette ist in unseren Augen in der Tat der schönste Strand der Welt. Er muss es einfach sein! Die vergleichsweise kleine Bucht ist definitiv einer Postkarte entsprungen. Oder umgekehrt: der Strand diente allen paradiesischen Postern als Fotomotiv.

Der Weg zu dieser Perle der Natur ist allerdings nicht ganz einfach. Zur Anse Georgette kann man entweder von Anze Lazio durch einen windigen Pfad ca. 1,5 bis 2 Stunden durch den Dschungel wandern oder muss durch die Anlage des Hotels Constance Lemuria durch. Dafür muss man sich entweder Tage (oder sogar Wochen) im Voraus beim Hotel anmelden. Oder man versucht es spontan. Je nach Tageszeit und Laune der Angestellten wird man entweder reingelassen oder leider doch abgewiesen. Ein wenig Glück gehört leider dazu. Der Weg durch die Anlage und den Golfplatz ist nicht anspruchsvoll, nimmt aber je nach Kondition ca. 20-30 Minuten in Anspruch. Mit kleinen Kindern vielleicht nicht das beste Ziel.

Unbedingt ausreichend Wasser, guten Sonnenschutz und Kopfbedeckung mitnehmen. Verpflegungsmöglichkeiten gibt es vor Ort keine.

Anse Lazio

Der beste Strand der Welt und einer unserer Lieblingsstrände. Der weite und ausreichend breite Strand mit Unmengen an Palmen und Takamaka Bäumen ist in vielerlei Hinsicht perfekt. Auch wenn Anse Lazio (zu Recht) mehrmals als schönster Strand der Welt gekürt wurde und entsprechend viele Besucher anzieht, ist aufgrund seiner Größe niemals unangenehm überfüllt. Leer ist aber auch nie.

Es gibt kaum einen besseren Ort, um einen schönen Strandtag zu genießen. Der Einstieg ins Meer ist flach, wird aber schnell zunehmend tiefer. An den äußeren Enden bei den Felsen, kann man auch wunderbar schnorcheln. Manchmal schwimmen ganz kleinen Baby Riff Haie im Ufernähe. Es gibt ausreichend schattige Plätze und der Parkplatz ist ebenfalls nicht weit.

Der Sand puderzuckerfein, die Granitfelsen imposant, die Wellen meist sanft und Badeschuhe sind nicht notwendig. Auch das Restaurant und Guesthouse Le Chevalier Bay kann man durchaus empfehlen. Was will man mehr? Für uns hat Anse Lazio alles, um wunschlos glücklich zu sein.

Die schönsten Strände auf La Digue

Anse Source d’Argent

Der Anse Source d’Argent ist wohl der bekannteste und angeblich schönste Strand der Seychellen. Ob dem so ist, muss natürlich jeder selbst beurteilen, denn die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Ich muss nur sagen: zum Glück! Denn sonst würden sich alle Touristen an den sonst (noch) relativ leeren Stränden von La Digue tummeln.

Meiner Meinung nach, ist der Strand definitiv sehr malerisch. Die Granitfelsen sind auf La Digue tatsächlich am schönsten. Auch der Weg durch L’Union Estate und entlang des Strandes ist wunderschön. Der Eintritt kostet allerdings ganze 115 SCR.

Für den Strand sind auch auf jeden Fall Badeschuhe notwendig. Es gibt kaum eine Möglichkeit zu baden, ohne sich die Füße an den teilweise spitzen Korallen zu verletzen.

Am Strand gibt es eine Fruit Bar, die Fruchtplatten und frische Säfte anbietet, mehr aber auch nicht. Dafür sind Toiletten (etwas weiter weg vom Strand) auf L’Union Estate vorhanden.

Ein Touristen Magnet sind die Clear Water Kayaks. Die beliebte Robinson Crusoe Tour dauert ca. 3 Std. und kostet ca. 35-40 Euro. Wer spezielle Bilder für Instagram haben möchte ist hier definitiv richtig. Alternativ kann man die Kayaks auch stundenweise mieten. Jedoch nicht, wenn Ebbe ist oder die gewünschte Zeit mit der Tour kollidieren würde. Wann genau eine Buchung möglich wäre, muss man vor Ort oder per Whatsapp erfragen. Ansonsten läuft man Gefahr eine undefinierte Antwort wie hier oft üblich zu erhalten: „Later“. Wann dieses „später“ sein soll, ist dagegen unklar. Ein wenig Geduld muss man für die Seychellen schon mitbringen.

Anse Marron

Diese wilde Perle ist definitiv all die Mühe wert, die man auf sich nehmen muss, um diese abgelegene Ecke im tiefen Süden von La Digue zu erkunden.

Der Anse Marron ist nur durch eine längere Wanderung zu erreichen. Diese führt zwischen und durch Felsformationen, an der rauen Küste entlang, teilweise durch den Dschungel. Dabei startet man entweder am Anse Source d’Argent im Südwesten oder von Grand Anse Beach im Südosten der Insel.

Zum Baden ist Anse Marron nicht geeignet, da die Wellen und die Strömung viel zu gefährlich sind. Zum Abkühlen nach der Wanderung bietet der kleine Rock Poll in der Mitte des Strandes. Richtig schwimmen wird man hier nicht können, da das Wasser hier nicht ausreichend tief ist. Es ist aber wunderschön, im guttemperierten Wasser zu sitzen und das Brechen der Wellen an den Felsen zu beobachten.

Badekleidung, Kopfbedeckung, ausreichend zu Trinken und Snacks für unterwegs nicht vergessen. Man wandert in der prallen Sonnen über mehrere Stunden und vor Ort gibt es ebenfalls kaum schattige Plätze. Auch vernünftige Schuhe (keine Flipflops) sind empfehlenswert. Sehr gute, wasserfeste Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor ist deswegen Pflicht! Wir nutzen seit Jahren diese hier*.

Die Wanderung ist für Ältere und Beeinträchtigte Personen nicht zu empfehlen. Auch mit kleinen Kindern würden wir die Wanderung lieber sein lassen. Eine gewisse Portion an Sportlichkeit muss man schon mitbringen. Der Weg ist nicht ungefährlich und ein Guide definitiv empfehlenswert.

Grand Anse

Zu erreichen sind die nächsten drei Strände nicht besonders schwer, dennoch startet man den Tag mit einer relativ schweißtreibenden Fahrrad-Fahrt zum Restaurant Loutier Coco. Je nach Kondition benötigt man 20-30 Minuten. Um alle drei der nachfolgenden Strände zu sehen, sollte man gleich einen ganzen Tag einplanen.

Der Grand Anse ist einer der wilden Strände der Seychellen, die einem den Atem nehmen. Den langgezogenen und breiten Strand mit teils beeindruckenden Wellen fanden wir faszinierend. Zum Baden ist er jedoch aufgrund der gefährlichen Strömung leider nicht geeignet. Für einen langen Spaziergang oder romantischen Picknick dagegen perfekt.

Die Nähe zum Restaurant sowie eine kleine Fruit Bar sind ein weiterer Pluspunkt.

Petite Anse

Wie der Grand Anse ist auch Petite Anse ein wilder, schöner Strand, der dem großen Bruder sehr ähnlich ist. Die Warnhinweise gelten auch hier in gleichem Maße. Es gibt keinen schützenden Riff vor der Küste und so knallt die gesamte Wucht des indischen Ozeans an die Felsen und den Strand. Immer wieder passieren tödliche Unfälle im Südosten von La Digue. Die Menschen unterschätzen ihr Können und auch die Strömung, die eine unsichtbare Gefahr darstellt. Bitte ignoriert die aufgestellten Schilder nicht.

Bitte beachtet, dass es hier keinerlei Versorgungsmöglichkeiten, Einrichtungen und auch keine Mülleimer in der Gegend gibt. Nimmt also bitte alles, was ihr mitgebracht habt, auch wieder mit euch mit.

Anse Cocos

Geht man den Pfad weiter, erreicht man nach einem insgesamt langen Spaziergang endlich den Anse Cocos. Die Beschreibung des Grand Anse und des Petite Anse trifft auch hier zu, jedoch mit zwei Ausnahmen. Zum einen befindet sich hier eine der besten Fruit Bars der Seychellen (die Coco Bar). Und zum andere ist ganz am Ende des Strandes ein wunderschöne Rock Pool, in dem man auch schwimmen kann.

Ein besonderes Schauspiel ist die hohen Wellen zu beobachten und wie sie sich an den schützenden Granitformationen brechen. Ebenfalls kann man hier gut schnorcheln, zumindest wenn die Wellen und das über die Felsen schwappende Wasser nicht zu wild sind.

Badeschuhe mitnehmen. Man hält es im Pool zwar auch ohne aus, schmerzhaft ist aber schon.


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